Reprotec und Graphax gehen die Extrameile

Die Reprotec AG hat im vergangenen September ein Lösungspaket vom Dienstleister Graphax akquiriert – und damit einen Partner gefunden, der wie die Chamer Druckerei weit mehr leistet als gefordert.

Die Reprotec AG kann mit Fug und Recht von sich behaupten, «die vielseitigste Druckerei der Region Zug» zu sein: Denn die 1988 im «Chriesiland» gegründete, 14-köpfige Firma bietet Dienstleistungen und Produkte in nicht weniger als vier Hauptbereichen an. Zur breiten Angebotspalette zählen unter anderem Arbeiten der Druckvorstufe, Gestaltungsarbeiten, Offsetdruck, hochwertiger Digitaldruck, ein umfassendes Plot-Angebot und die Entwicklung sowie die Umsetzung von ansprechenden Crossmedia-Kampagnen.

Über den Standard hinaus Dass mit dieser breiten Aufstellung Artikel und Produkte in unterschiedlichster Darreichungsform die Tore der Reprotec verlassen können, ist nur eine der Stärken des Familienunternehmens, das von Geschäftsführer Steven Heusser in zweiter Generation geleitet wird. Sein Stellvertreter und Leiter der grafischen Dienstleistungen, Christian Schön, sieht zwei weitere Trumpfkarten: Die «kompetente

Beratung und die Schnelligkeit der Firma». Das äussert sich vor allem im Anspruch der Reprotec, ihren Kunden jeden Termin zu ermöglichen, jeden Spezialwunsch zu erfüllen – und damit für diese die oft zitierte «Extrameile» zu gehen.

Ein Dreigestirn für alle Fälle
Und die ambitionierte Reprotec steht auch weiterhin nicht still. Um, so Heusser, «noch einen Schritt weiterzukommen», wurden im vergangenen September zwei leistungsfähige und – selbstredend – vielseitige digitale Produktionssysteme sowie ein neuer Web-Shop an Bord geholt: Das Lösungs-Trio vom Dienstleister Graphax, bestehend aus der Konica Minolta AccurioPress C12000, der bizhub PRO C71hc und einem funktionalen, modernen sowie auf Druckereien zugeschnit-tenen Internetshop, verzückt Schön und Heusser – neben dessen Variantenreichtum – mit zahlreichen neuen Möglichkeiten. Bei der bizhub hebt Schön etwa den High-Chroma-Toner hervor, der «einen grösseren Farbraum wiedergibt», während die AccurioPress für «die Performance, die hohe Qualität und den Broschüren-Finisher» vom Reprotec-Duo gepriesen wird.

Serviceorientiert, auch in Krisenzeiten Mit dem Lösungspaket von Dienstleister Graphax hat sich die Reprotec AG aber nicht bloss verheissungsvolle und versatile Tools nach Cham geholt, sondern auch einen verlässlichen Partner dazu gewonnen, den man schätzt und der die Werthaltungen des Familienunternehmens teilt: «Wir kennen uns schon lange», meint Heusser, «und sind auf einer Wellenlänge». Dass für beide Parteien etwa Service und vollumfängliche Unterstützung der Kunden das höchste Gut sind, wird beim Blick auf die aktuelle Knappheit von Drucksystem-Tonern klar. Um Printunternehmen trotz fehlender Kartuschen im eigenen Betrieb eine termingerechte Ausführung der Druckorder zu ermöglichen, vermittelt Graphax die betroffenen Betriebe an sogenannte «Graphax Back-up Produktionszentren (GBP)» – zum Beispiel die Reprotec – welche den Auftrag für das Unternehmen druckt. «Wir lassen niemanden im Regen stehen – und wollen nie sagen müssen, dass wir keine Lösung haben», sagt Daniel Nater, Teamleader Sales Professional Printing Deutschschweiz bei Graphax, zur herausfordernden und etwas unkonventionell gelösten Situation.

In der Sache vereint
Die Reprotec AG hat anlässlich dieser «Produktionsverlagerung» – und ganz im Sinne des erwähnten Servicegedanken – auch schon an Feiertagen ihre Druckmaschinen in Gang gesetzt, um Aufträge eines anderen Unternehmens fertigzustellen. Der eigenen «Geht nicht, gibt’s nicht»-Mentalität können die Partner trotz des Zusatzaufwands und der Unwägbarkeiten fast nur Gutes abgewinnen. Durch das Drucken für andere Printunternehmen konnten etwa, so Steven Heusser, «neue Kontakte geknüpft und Raum für Synergien geschaffen werden». Und: Diese eher ungewöhnliche Art der Zusammenarbeit hat eindrucksvoll gezeigt, dass in Krisenzeiten nicht etwa Egoismus und kleinkariertes Denken innerhalb der Branche vorherrschen, sondern Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl zelebriert wird. Nicht ohne Stolz ob des Verhaltens der Branchenplayer schliesst Nater denn auch: «Wir sitzen alle im selben Boot und sind durch diese Umstände noch näher zusammengerückt.»

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