Konica Minolta wurde in der Bewertung von Quocircas Print Security Landscape 2026 zum fünften Mal in Folge als Leader positioniert. Quocirca führt dieses Ranking auf drei zentrale Faktoren zurück: «eine stärkere unabhängige Absicherung der Gerätesicherheit, einen klareren Wandel hin zu kontinuierlicher, cloudbasierter Governance der Flottensicherheit sowie eine engere Ausrichtung auf Microsofts sich weiterentwickelnde Cloud-Print-Architektur».
Der jährliche Report umfasst eine Studie, für die Quocirca 400 IT-Entscheidungstragende aus Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und den USA befragt hat, die Unternehmen unterschiedlicher Grösse und Branchen vertreten.
Druckinfrastrukturen bleiben ein unterschätztes Sicherheitsrisiko
Die Ergebnisse der Studie geben Anlass zur Sorge. Während rund 80 % der befragten Unternehmen angeben, nach wie vor stark auf das Drucken angewiesen zu sein, betrachten nur 31 % ihre Druckinfrastruktur als bedeutendes Sicherheitsrisiko – damit liegt sie nur auf Platz sieben, hinter allgemeineren IT-Sicherheitsthemen wie Cloud, KI und E-Mail.
Diese Diskrepanz birgt Risiken: Die Zahl druckbezogener Datenschutzverletzungen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, von 56 % auf 67 %. Besonders alarmierend: 43 % der Unternehmen haben sogar mehrere Sicherheitsvorfälle erlebt. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind besonders stark betroffen. Mehr als sieben von zehn Unternehmen (71 %) berichteten im vergangenen Jahr von mindestens einer druckbezogenen Datenschutzverletzung.
Gleichzeitig zeigen die Studienergebnisse einen klaren Zusammenhang zwischen Sicherheitsinvestitionen und tieferen Datenverlustraten. Unternehmen mit umfassenden Sicherheitsmassnahmen verzeichneten deutlich seltener druckbezogenen Datenverlust als weniger gut abgesicherte Unternehmen (56 % der Vorreiter gegenüber 73 % der Nachzügler).
Wachsende Bedenken wegen KI-gestützter Cyberbedrohungen
Künstliche Intelligenz etabliert sich zunehmend als neuer Risikofaktor für die Drucksicherheit. Gemäss Quocirca zählen KI-basierte Cyberangriffe mit 31 % mittlerweile zu den grössten Sicherheitsherausforderungen für Druckinfrastrukturen und liegen damit unter den genannten Risiken an erster Stelle. Gleichzeitig sind 54 % sehr oder äusserst besorgt, dass Angreifer KI nutzen könnten, um zunehmend ausgeklügelte und schwerer erkennbare Bedrohungen für Druck- und Dokumentenumgebungen zu entwickeln. Das entspricht einem Anstieg gegenüber 2025, als nur 40 % diese Besorgnis äusserten.
Firmware- und Hardware-Schwachstellen zählen zu den grössten Sicherheitsrisiken
Neben KI-basierten Cyberangriffen belegen Schwachstellen in Firmware und Hardware mit 29 % den zweiten Platz unter den grössten Herausforderungen für die Sicherheit von Druckinfrastrukturen. Quocirca weist zudem darauf hin, dass insbesondere herstellerübergreifende Gerätepools ein höheres Risiko darstellen. Aufgrund uneinheitlicher Sicherheitskonfigurationen, unterschiedlicher Firmware-Update-Zyklen und fragmentierter Verwaltungstools entstehen dabei häufig zusätzliche Schwachstellen. Quocirca empfiehlt Unternehmen daher, den Sicherheitsstatus ihrer Druckinfrastruktur kontinuierlich zu überwachen. Dazu gehören unter anderem Geräutekonfigurationen, Firmware-Versionen und weitere sicherheitsrelevante Faktoren.
Im Report «Print Security Landscape 2026» hat Quocirca drei Kernthemen identifiziert, die aus ihrer Sicht die Stärken von Konica Minolta ausmachen:
1: Erhöhte Sicherheit durch unabhängige Zertifizierungen und externe Validierung
Quocirca nennt die Ausweitung der unabhängigen Sicherheitsvalidierung über das gesamte Konica-Minolta-Portfolio als einen der zentralen Gründe für die erneute Positionierung des Unternehmens als Leader. Besonderes Gewicht liegt dabei auf der wachsenden «Anzahl von bizhub-i-Series-Geräten, die nach NIAP/Common Criteria (HCD-PP v1.0) zertifiziert sind, was eine stärkere Absicherungsgrundlage für regulierte Umgebungen bietet, in denen eine formale Zertifizierung häufig Voraussetzung ist».
Darüber hinaus verweist Quocirca auf unabhängige Penetrations- und Sicherheitstests, mit denen Konica Minolta die nachweisbare Sicherheit seiner Systeme stärkt.
2: Cloudbasierte Sicherheits-Governance sorgt für einheitliche Sicherheitsstandards
Quocirca hebt den Wandel von klassischen gerätebasierten Sicherheitsfunktionen hin zu kontinuierlicher, cloudbasierter Sicherheits-Governance als weiteren Grund für die anhaltende Führungsposition von Konica Minolta hervor. Im Zentrum steht dabei die Shield-Guard-Plattform von Konica Minolta, mit der Unternehmen Sicherheitsrichtlinien standortübergreifend verwalten, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen überwachen sowie Konfigurationsabweichungen – etwa durch lokale Änderungen oder Firmware-Updates – automatisch erkennen und beheben können. Gemäss Quocirca adressiert dieser Ansatz eine der grössten Herausforderungen moderner Druckumgebungen: die Sicherstellung eines einheitlichen Sicherheitsniveaus über verteilte Geräteflotten hinweg, die oft an mehreren Standorten betrieben oder von unterschiedlichen Dienstleistern verwaltet werden.
Zusätzlich hilft Shield Guard Unternehmen, sich gegen die wachsende Welle KI-gestützter Cyberbedrohungen wie Ransomware, Malware, Exploit-Missbrauch und Passwort-Cracking zu verteidigen. Solche KI-Bedrohungen werden durch kontinuierliches Sicherheitsmonitoring erkannt. Zudem hilft die Plattform, Risiken durch automatisierte Passworterneuerung, Compliance-Prüfung und proaktive Identifikation von Gerätesicherheitslücken zu minimieren.
Weiter erwähnt Quocirca das cloudbasierte Remote-Management-Tool CS Remote Care, mit dem Firmware-Updates und Geräteeinstellungen aus der Ferne zentral eingespielt werden können.
3: Sicheres Cloud-Printing mit Microsoft-Technologien
Quocirca würdigt zudem den konsequenten Fokus von Konica Minolta auf Microsofts moderne Cloud-Print-Architektur, da Kundinnen und Kunden zunehmend Cloud-Print-Dienste und moderne Windows-Druckpfade nutzen, um ihre Abhängigkeit von veralteten Druckservern und klassischen Druckertreibern zu reduzieren. Das Unternehmen unterstützt Microsofts Cloud-Print-Lösung Universal Print (inklusive Universal Print Anywhere und Microsoft Entra ID) und bietet mit der eigenen Print Support Application einen Nachfolger für klassische Druckertreiber an. Quocirca stellt fest, dass Konica Minolta damit sicheres Cloud-Printing unterstützt, etwa durch starke Identitäts- und Richtlinienkontrollen.
Gemäss Quocirca «bettet Konica Minolta Drucksicherheit in eine breitere Informationssicherheitsstrategie ein, die auf Zero-Trust-Prinzipien aufbaut».
Quelle: Konica Minolta
