Frei Print AG

11.05.2016

Innovative Farbmanagement-Technologie setzt neue Massstäbe im Digitaldruck.

Höchste Ansprüche an Druck- und Farbqualität sowie kurze Liefertermine im hart umkämpften Markt stellen Druckereien vor immer neue Herausforderungen. Frei Print AG in Thun setzt auf die neueste Technologie und übernimmt eine Pole Position im Schweizer Markt.

Seit 1961 produziert die gut etablierte Druckerei, Frei Print AG Drucksachen aller Art im zentral gelegenen Strättligen Quartier in Thun. Schon vom Parkplatz aus kann man den lebhaften Betrieb durch die grosse Fensterfront beobachten. Der modern gestaltete Empfangsbereich strahlt frische Dynamik aus und erlaubt einen Blick in die Produktion.
8 Mitarbeitende bearbeiten die vielfältigen Aufträge ihrer Geschäftskunden von der Druckvorstufe bis zum Finish. Im anerkannten Ausbildungsbetrieb erlernt ein zukünftiger Drucktechnologe das anspruchsvolle Handwerk.

Mehr als nur Papier bedrucken

„Ich habe die Druckerei von meinem Vater übernommen“, erzählt Reto Frei, Geschäftsführer der Frei Print AG. „Zunächst waren wir bekannt als reine Offsetdruckerei, doch schon früh haben wir in modernste Technologien, wie Digitaldruckmaschinen und Plottersysteme investiert. Heute gestalten und produzieren wir Drucksachen in unterschiedlichsten Papierqualitäten, im Offset- und Digitaldruckverfahren.

Für feste Materialien, wie Kunststoff, Glas oder Metall, aber auch für flexible Materialien, wie Werbebanner, kommt unser Plotter zum Einsatz. Wir können bis zu 5 cm dicke Platten in maximal 2.5 m x 3.0 m Grösse bedrucken und sind damit einzigartig in der Region. Unsere Kunden schätzen den schnellen Service zu attraktiven Preisen“, beschreibt Reto Frei die Dienstleistungen.

Kurze Wege – nachhaltige Produktion

„Ökologische Aspekte liegen uns sehr am Herzen. Wir sind regional verankert und legen Wert auf kurze Wege. Unser Betrieb läuft zu hundert Prozent mit zertifiziertem Thuner Aarestrom naturemade. Wir unterstützen damit einen Ökofonds. Gedruckt wird so weit wie möglich ohne chemische Stoffe. Die Offsetdruckplatten sind seit mehr als 10 Jahren chemiefrei. Jährlich verarbeiten wir circa 34 Tonnen Papier – ausschliesslich FSC zertifiziert“, betont Reto Frei.

Digitaldruck oder Offsetdruck – zum Verwechseln ähnlich

„Mit den bisherigen Digitaldruckmaschinen waren wir nicht mehr zufrieden. Nach 4 Jahren Betrieb war es an der Zeit über einen Austausch nachzudenken. Die Ansprüche unserer Kunden an die Druck- und Farbqualität stiegen. Insbesondere bei kombinierten Produktionsverfahren – grosse Auflagen im Offsetdruck und spätere Nachdrucke im Digitaldruck – gab es deutlich sichtbare Farbschwankungen. Das Bedürfnis, einen möglichst gleichen Farbraum in stabiler und konsistenter Qualität abzubilden, drängte zu einer neuen Lösung“, erklärt uns Reto Frei.

Innovative Lösung mit Sorglos-Paket

„Genau in diesem Moment stellte uns Graphax ihre neuesten Konica Minolta Produktionssysteme bizhub Press 1052 Schwarzweiss und bizhub Press C1070P Color mit der innovativen Farbmanagement Technologie S.E.A.D für Digitaldruck vor.

Die hervorragende Lösung und das attraktive Angebot überzeugten uns schnell. Wir entschieden uns für einen Leasingvertrag inklusive Toner, Ersatzteile und Service – sozusagen ein Sorglos-Paket des sympathischen Anbieters“, beschreibt Reto Frei den Entscheidungsprozess schmunzelnd.

Digitaldruck gemäss Qualitätsstandards

„Seit April 2014 laufen je ein bizhub Press 1052 Schwarzweiss und ein bizhub Press C1070P Color in unserer Produktion. Damit sind wir die Ersten im Schweizer Markt mit der neuen Farb-Prozess-Technologie S.E.A.D, die sowohl Druckstabilität als auch Farbdichte permanent überwacht.
„Von Anfang an waren wir begeistert. Die Kontrollen zum Erhalt einer gleichbleibenden Farbdichte sind einfach und wir können damit geltende Qualitätsstandards einhalten“, hebt Reto Frei hervor.

Automatisches Farbmanagement spart Zeit

„Wir drucken standardmässig auf Digitaldruckpapier im Format SRA3. Auch Folien, Etiketten oder Einladungskarten werden auf den neuen Digitalsystemen in gleichbleibender Qualität gedruckt. Für Kleinformate sind wir spezialisiert im Offsetdruck.

Früher gab es bei dickerem Papier häufig Farbunterschiede und eine kontinuierliche Druckqualität war kaum möglich. Es kam vor, dass ein "Gut zum Druck" freigegeben wurde, doch die gewünschte Qualität in der Produktion nicht gehalten werden konnte. Mit den Nachjustierungen der Maschinen haben wir viel Zeit verloren. Diese Zusatzarbeiten bleiben uns nun erspart“, erläutert Reto Frei weiter.

„Heute sind Druckresultate reproduzierbar – auch zu einem späteren Zeitpunkt. Die Daten werden vom Farbmanagement S.E.A.D permanent automatisch justiert. Eine Farbmessung am Ende des Prozesses erhöht die Stabilität der Farbkonsistenz und korrigiert kontinuierlich, wo nötig. Seit wir mit den neuen Maschinen drucken, gab es kaum Korrekturen im Vergleich zu unserem Referenzbild. Jetzt können wir alles drucken – das Drucksystem ist so gut, dass selbst Papierstärken bis zu 300 g/m², doppelseitig in einem Durchgang bedruckt werden können, bei gleichbleibender Druck- und Farbqualität.

Was uns besonders begeistert, ist die enorme Zeiteinsparung beim Einrichten der Maschinen. Der Druck dauert ungefähr gleich lang, doch bei den Vorarbeiten sind wir jetzt super schnell – fast doppelt so schnell wie bisher“, freut sich Reto Frei.

Fazit

„Wir sind sehr zufrieden, die Maschinen leisten, was sie versprechen. Die Umstellung auf die neuen Systeme hat reibungslos funktioniert. Die Graphax-Verantwortlichen haben sich sehr dafür engagiert, dass der Wechsel termingenau und ohne Produktionsunterbruch stattfand. Für die Mitarbeitenden war die Umstellung anfangs noch ungewohnt. Bei den alten Maschinen kannte man jeden Griff. Schnell lernten wir die neuen Programme und Möglichkeiten kennen. Dass wir unsere Arbeitsprozesse optimieren konnten, mit den automatisierten Abläufen viel schneller geworden sind und exzellente Druckresultate erzielen, freut das gesamte Team. Mit den neuen Maschinen haben wir zusätzliche Kapazität, um neue Kunden zu akquirieren und unser Geschäft weiter auszubauen“, resümiert Reto Frei.

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